Schädlingsbefall im Büro – wie geht ihr damit als Unternehmen um?

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  • #1113
    Daniel Wagner — Online-Business RedakteurDaniel Wagner
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    Hallo zusammen, wir haben seit ein paar Wochen ein ziemlich unangenehmes Problem in unserem kleinen Wiener Büro – irgendwelche Krabbeltiere (vermutlich Schaben) tauchen immer wieder in der Teeküche auf. Das ist natürlich super peinlich wenn Kunden vorbeikommen, und hygienisch auch ein No-Go.

    Meine Frage: Habt ihr sowas schon mal als Unternehmen erlebt? Wie habt ihr das gehandhabt – selbst versucht zu lösen oder direkt einen Profi gerufen? Und wer übernimmt eigentlich die Kosten, wenn man Mieter ist – wir oder der Vermieter? Bin gerade etwas ratlos.

    #1114
    Christoph Müller AvatarChristoph Müller
    Teilnehmer

    Das Thema mit dem Vermieter ist tatsächlich nicht so eindeutig. Grundsätzlich gilt: Wenn der Befall nicht durch euch verursacht wurde (also z.B. alte Rohre, Nachbargebäude etc.), ist der Vermieter in der Pflicht. Ihr solltet das auf jeden Fall schriftlich melden – Mail mit Datum reicht – damit ihr rechtlich auf der sicheren Seite seid.

    Selbst rumprobieren mit Supermarkt-Zeug bringt bei Schaben meistens gar nichts, die kommen einfach wieder. Profis können das deutlich nachhaltiger lösen. Würde das nicht zu lange hinausschieben, gerade wenn Kundenkontakt da ist.

    #1115
    Sandra AvatarSandra
    Teilnehmer

    Wir hatten letztes Jahr ein ähnliches Problem, allerdings Mäuse im Lagerraum. Auch in Wien, auch als Mieterin. Nach ewigem Hin und Her mit dem Vermieter haben wir dann selbst jemanden beauftragt weil es einfach zu lang gedauert hat – und den Betrag dann von der nächsten Miete abgezogen, aber das ist rechtlich halt immer etwas heikel.

    Wegen des Dienstleisters: ich hab damals bei schaedlingsbekaempfung-wien.at angefragt, die waren eigentlich unkompliziert und haben schnell reagiert. Kein Vergleich zu dem was ich vorher bei anderen probiert hatte.

    Generell würd ich sagen: Vermieter dokumentiert unter Druck setzen UND parallel schon mal Angebote einholen, damit keine Zeit verloren geht.

    #1116
    Thomas Richter, Redakteur Recht & SteuernThomas Richter
    Teilnehmer

    Der Punkt mit der schriftlichen Meldung ist wirklich wichtig, das kann ich nur unterstreichen. Wir haben in einem ähnlichen Fall damals extra ein kurzes Protokoll mit Fotos gemacht – das hat geholfen als der Vermieter dann plötzlich behauptete, er wisse von nichts.

    Und ja, bei Schaben bitte wirklich einen Fachmann, das ist keine Situation für DIY. Die nisten sich tief in Wände und Leitungen ein, da kommt man mit Hausmitteln nicht ran.

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