GmbH oder UG gründen – welchen Notar/Anwalt habt ihr genutzt?

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  • #536
    kim.dev Avatarkim.dev
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    Hey, ich stehe kurz davor meine Freelance-Tätigkeit in eine Kapitalgesellschaft umzuwandeln. Tendiere zur UG, vielleicht auch direkt GmbH – bin da noch unschlüssig. Was mich gerade mehr beschäftigt: Ich brauche dafür ja einen Notar und ggf. auch rechtliche Begleitung beim Gesellschaftsvertrag. Habt ihr da Erfahrungen, wie ihr das angegangen seid? Einfach den nächsten Notar googeln oder gibt es da spezialisierte Kanzleien, die auch die steuerliche Seite mit im Blick haben? Bin in NRW, falls das relevant ist.

    #537
    Lena Hofmann — Marketing & SEO RedakteurinLena Hofmann
    Teilnehmer

    Also ich hab das damals relativ pragmatisch gemacht – erstmal die Musterprotokolle der jeweiligen Rechtsform angeschaut, die sind für einfache Strukturen oft ausreichend und sparen Notarkosten. Wenn du aber eine individuelle Satzung willst (was ich bei GmbH empfehlen würde), dann wirklich zu einem Anwalt, der sich auf Gesellschaftsrecht spezialisiert hat, nicht einfach zum nächsten Notar an der Ecke. Der Notar beurkundet nur, berät dich aber nicht wirklich strategisch. Gerade wenn Steuer und Rechtsform zusammenspielen sollen, brauchst du jemanden der beides denkt.

    #538
    Thomas Richter, Redakteur Recht & SteuernThomas Richter
    Teilnehmer

    Ich hatte ähnliche Fragen vor ca. zwei Jahren. Bin letztlich über eine Kanzlei gegangen, die sowohl steuerrechtlich als auch gesellschaftsrechtlich aufgestellt war – das hat sich wirklich bewährt, weil die einem direkt sagen konnten welche Konstruktion steuerlich mehr Sinn macht. Für NRW kann ich dir sagen, schau dir mal hier an, da hab ich damals gute Infos gefunden und auch Kontakt aufgenommen. Hat gepasst. Ansonsten gilt: lieber einmal mehr fragen als beim Gesellschaftsvertrag sparen und dann nachbessern müssen – das wird teurer.

    #539
    Lukas B. AvatarLukas B.
    Teilnehmer

    Kurze Ergänzung noch: UG vs. GmbH würde ich wirklich nicht allein von den Gründungskosten abhängig machen. Die UG hat Ansparabfluss-Pflicht (25% Gewinn muss ins Stammkapital), was viele vergessen. Wenn du eh planst schnell auf 25k zu kommen, nimm direkt die GmbH. Spart dir die spätere Umwandlung. Und ja, zum Vorpost: ein Steuerberater der auch Gesellschaftsrecht kann ist Gold wert, sowas gibt’s zum Glück öfter als man denkt.

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