Marketing-Materialien zentral verwalten – wie macht ihr das?

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  • #556
    Lena Hofmann — Marketing & SEO RedakteurinLena Hofmann
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    Wir wachsen gerade etwas schneller als geplant und haben jetzt mehrere Außendienstler sowie zwei Niederlassungen. Das Problem: Jeder druckt sich seine Flyer, Visitenkarten und Broschüren irgendwie selbst aus oder bestellt irgendwo – meistens in unterschiedlicher Qualität und ohne einheitliches CI. Ich such nach einer Lösung, wie man sowas zentral organisiert. Irgendeine Plattform oder ein System, über das Mitarbeiter Marketingmaterial anfordern können ohne dass ich da jedes Mal händisch eingreifen muss. Hat jemand sowas schon mal aufgesetzt oder kennt einen Dienstleister der das übernimmt?

    #557
    Christoph Müller AvatarChristoph Müller
    Teilnehmer

    Das Thema kenne ich gut, hatten da ähnliche Schmerzen. Wir haben erstmal intern mit einem einfachen Bestellformular + Google Sheet angefangen, also wirklich Low-Budget. Mitarbeiter tragen ein was sie brauchen, jemand aus dem Marketing koordiniert dann die Bestellungen gebündelt bei einem Druckdienstleister. Hat eine Weile funktioniert, war aber natürlich auch ein Pflegeaufwand.

    Langfristig brauchst du aber wirklich etwas Automatisiertes, sonst skaliert das nicht. Vor allem wenn die CI dabei wirklich eingehalten werden soll – das ist mit manuellen Prozessen kaum kontrollierbar.

    #558
    Thomas Richter, Redakteur Recht & SteuernThomas Richter
    Teilnehmer

    Wir hatten genau das Problem vor gut einem Jahr. Irgendwann war der Wildwuchs nicht mehr tragbar – drei verschiedene Logoversionen auf Materialien, Flyertexte die seit zwei Jahren nicht aktualisiert waren usw.

    Gelöst haben wir das mit einem sogenannten Marketing-Fulfillment-Dienstleister, der quasi einen eigenen Bestellshop für uns betreibt. Mitarbeiter loggen sich ein, sehen nur freigegebene Materialien in aktueller Version und können direkt bestellen. Wir hatten damals gute Erfahrungen mit dem Ansatz über diesen Marketing Shop gemacht – war für uns die sauberste Lösung weil man nicht selbst irgendwas programmieren oder hosten muss.

    Schau mal ob sowas für eure Größe Sinn macht, gerade mit mehreren Standorten lohnt sich das ziemlich schnell.

    #559
    Marcus Keller, Redakteur FinanzenMarcus Keller
    Teilnehmer

    Der Punkt mit den freigegebenen Materialien ist wirklich entscheidend. Wir haben das eine Zeit lang über ein DAM-System (Digital Asset Management) probiert, aber das löst nur die Datei-Verwaltung, nicht das Bestellen und Drucken. Wenn ihr wirklich physische Materialien habt die regelmäßig nachgeordert werden, ist ein dedizierter Webshop-Ansatz wie Thomas beschreibt deutlich praktikabler.

    Ich würde trotzdem kurz prüfen wie hoch euer monatliches Volumen ist – unter einem gewissen Schwellenwert kann sich der Aufwand für die Einrichtung nicht lohnen und ihr fahrt besser mit einem simpleren Prozess.

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