Weiterbildung als MPE – lohnt sich das finanziell wirklich?

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  • #923
    Lena Hofmann — Marketing & SEO RedakteurinLena Hofmann
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    Ich arbeite seit ein paar Jahren in der Medizintechnik und überlege gerade, ob ich die Zusatzqualifikation zum Medizinphysik-Experten (MPE) angehen soll. Die Ausbildung kostet einiges und dauert auch seine Zeit – gleichzeitig höre ich immer wieder, dass MPEs in Kliniken und Praxen sehr gefragt sind und entsprechend verdienen. Hat jemand hier diese Weiterbildung gemacht und kann einschätzen, ob sich der finanzielle Aufwand tatsächlich rechnet? Und was kommt da alles an Kursgebühren, Prüfungsgebühren usw. zusammen? Bin für jeden Erfahrungsbericht dankbar.

    #924
    Thomas Richter, Redakteur Recht & SteuernThomas Richter
    Teilnehmer

    Ich kenn das aus meinem Umfeld – ein Kollege hat das vor drei Jahren durchgezogen. Der sagt, der Gehaltssprung war spürbar, vor allem in der Radiologie und Strahlentherapie sind MPEs wirklich Mangelware. Grob gesagt: du kannst mit 15–25% mehr rechnen gegenüber einem normalen Medizintechniker, je nach Einrichtung und Region. Der Einstieg in leitende Positionen wird auch realistischer. Was die genauen Kosten angeht, da müsstest du einzelne Kursanbieter vergleichen, das variiert ziemlich stark.

    #925

    Ich hab die Weiterbildung selbst gemacht und kann sagen: ja, es lohnt sich, aber man sollte die Kosten realistisch einplanen. Allein der Strahlenschutzkurs ist ein wesentlicher Baustein und nicht billig. Ich hab damals den Strahlenschutzkurs MPE über Rayfun gemacht, das war von der Struktur her sehr praxisnah und die Kosten waren im Vergleich zu anderen Anbietern fair. Insgesamt solltest du für alle Kursmodule, Prüfungen und Reisekosten locker 3.000–5.000 Euro einrechnen. Manche Arbeitgeber übernehmen einen Teil davon, das lohnt sich auf jeden Fall anzufragen bevor man das komplett selbst stemmt.

    #926
    Christoph Müller AvatarChristoph Müller
    Teilnehmer

    Was Dr. Brenner sagt kann ich nur bestätigen – nach Förderung fragen ist wirklich wichtig. Viele vergessen auch die Bildungsprämie oder ob man das steuerlich als Werbungskosten absetzen kann. Wenn du das konsequent nutzt, relativieren sich die Kosten erheblich. Und mit dem MPE-Titel bist du halt in einer anderen Verhandlungsposition beim Gehalt, das ist schwer zu beziffern aber real.

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