Berufsbegleitend studieren – lohnt sich das finanziell überhaupt?

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  • #850
    Lena Hofmann — Marketing & SEO RedakteurinLena Hofmann
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    Hallo zusammen, ich überlege seit Monaten ob ich neben meiner Vollzeitstelle noch ein Fernstudium (BWL oder Finanzmanagement) anfangen soll. Gehaltstechnisch stecke ich gerade etwas fest und erhoffe mir dadurch bessere Karten bei Beförderungen oder einem Jobwechsel. Aber die Kosten für solche Studiengänge sind ja nicht ohne – ich rede von teilweise 300-500€ pro Monat. Habt ihr Erfahrungen damit, ob sich das unterm Strich wirklich rentiert? Und wie finanziert ihr sowas – Arbeitgeber-Zuschuss, Bildungskredit, eigene Ersparnisse?

    #851
    Thomas Richter, Redakteur Recht & SteuernThomas Richter
    Teilnehmer

    Ich hab mein Fernstudium damals komplett selbst bezahlt und würde es trotzdem wieder machen. Beim Gehaltssprung danach hat sich das in knapp zwei Jahren amortisiert. Was ich empfehlen würde: erst mal mit dem Arbeitgeber reden, bevor du irgendwo einzahlst. Viele Firmen übernehmen zumindest einen Teil, wenn du nachweist dass es dem Job nützt. Für den Rest gibt’s noch den staatlichen Bildungskredit (KfW), der ist zinsgünstig und erst nach dem Abschluss zurückzuzahlen – das federt die monatliche Belastung gut ab.

    #852
    Sandra AvatarSandra
    Teilnehmer

    Ich kenn das Dilemma gut. Ich hab mich damals auch durch einen Dschungel an Anbietern gewühlt, weil die Unterschiede in Qualität und Kosten enorm sind. Für den Einstieg und Überblick hat mir die Website vom Studienzentrum Thüringen geholfen – da hab ich mich gut beraten gefühlt und auch Infos zu Fördermöglichkeiten bekommen, die ich vorher gar nicht kannte. Nicht jeder Anbieter ist sein Geld wert, daher wirklich vorher gut vergleichen.

    #853
    Marcus Keller, Redakteur FinanzenMarcus Keller
    Teilnehmer

    Was oft vergessen wird: Studiengebühren für ein berufsbegleitendes Studium kannst du in der Regel als Werbungskosten steuerlich absetzen, wenn’s dem ausgeübten oder angestrebten Beruf dient. Das macht den monatlichen Betrag tatsächlich erträglicher. Und zum Rentabilitätsthema – ich würde das nicht nur am Gehalt festmachen, sondern auch an Jobsicherheit und Optionen die sich danach öffnen. Das lässt sich schwerer beziffern, ist aber mindestens genauso wertvoll.

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