GBM-Forum — Geld · Business · Marketing › Foren › E-Commerce › Futterumstellung beim Hund – wie macht ihr das ohne Probleme?
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Christoph Müller aktualisiert.
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September 3, 2026 um 11:54 a.m. Uhr #896
SandraTeilnehmerHallo zusammen, ich hab seit ein paar Wochen einen 3-jährigen Labrador Mix übernommen (aus der Pflegestelle) und der kam mit einem Billigtrockenfutter an, das ich eigentlich nicht weiterfüttern will. Zu viel Getreide, komische Zusätze… ihr kennt das sicher. Jetzt möchte ich auf was Vernünftiges umsteigen, am liebsten Nassfutter oder BARF. Aber ich weiß nicht genau wie ich das angehe ohne dass sein Magen komplett verrückt spielt. Hat jemand sowas schon gemacht und kann mir erklären wie die Umstellung am besten läuft?
September 3, 2026 um 6:30 p.m. Uhr #897
Lukas B.TeilnehmerDas kenne ich gut, hab das mit meiner Hündin auch durchgemacht. Wichtigste Regel: langsam, langsam, langsam. Auf keinen Fall von heute auf morgen komplett wechseln. Ich hab damals so angefangen: erste Woche ca. 75% altes Futter, 25% neues. Zweite Woche 50/50. Dritte Woche dann 25% alt, 75% neu. Und ab Woche vier nur noch das neue.
In der Übergangszeit können trotzdem mal weichere Häufchen kommen – das ist normal und kein Grund zur Panik. Wenn es aber richtig flüssig wird oder der Hund gar nichts fressen will, lieber kurz beim Tierarzt vorbeischauen. Kürbis (püriert, ohne Gewürze) hilft übrigens bei empfindlichen Mägen super gut in der Zeit.
September 4, 2026 um 1:33 p.m. Uhr #898
Lena HofmannTeilnehmerLukas hat das gut erklärt! Ich würde noch ergänzen: schreib dir die Mengen auf oder mach kurze Notizen wie der Kot aussieht. Klingt komisch aber so merkst du viel schneller wenn irgendwas nicht stimmt und kannst die Umstellung entsprechend anpassen.
Zum Thema Futterwahl – ich hab bei meinem Beagle damals mit Anifit angefangen als ich von Trocken auf Nass umgestellt hab. Kann ich für den Einstieg wirklich empfehlen, die haben auch gute Infos zur Umstellung dabei. Ich hatte das über Anifit-Futter kaufen bestellt, lief alles problemlos und die Zusammensetzung ist deutlich transparenter als bei vielen anderen Marken die man so im Zoohandel findet.
Nach 4 Wochen war mein Hund komplett umgestellt und hat seitdem viel mehr Energie – oder ich bilde mir das ein 😄
September 5, 2026 um 5:44 a.m. Uhr #899
Christoph MüllerTeilnehmerGuter Tipp mit dem Aufschreiben, Lena. Ich mach das auch immer wenn sich irgendwas am Futter ändert.
Sandra, noch ein praktischer Hinweis von mir: wenn du auf BARF umsteigen willst, ist das nochmal eine andere Geschichte als der Wechsel zu Nassfutter. BARF erfordert wirklich etwas mehr Einarbeitung wegen der Nährstoffbalance. Für den Anfang würd ich eher ein gutes Nassfutter nehmen und dann bei Interesse später auf BARF schauen. Manche Hunde vertragen den direkten Sprung zu rohem Fleisch auch gar nicht gut, hängt vom Tier ab. Also vielleicht erstmal Schritt für Schritt wie die anderen hier schon gesagt haben.
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