GBM-Forum — Geld · Business · Marketing › Foren › Recht & Steuern › GmbH oder UG gründen – welche Kanzlei/welcher Dienst für die Anmeldung?
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Thomas Richter aktualisiert.
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August 1, 2026 um 9:35 p.m. Uhr #584
Lukas B.TeilnehmerIch überlege gerade ernsthaft, meine Freelance-Tätigkeit in eine GmbH oder UG umzuwandeln. Stammkapital wäre kein Problem, aber ich steh vor dem Thema: Wo lässt man das am besten abwickeln? Notar ist klar, aber ich meine eher die ganze Vorarbeit – Gesellschaftervertrag, Mustersatzung vs. individuell, Handelsregister etc.
Hat jemand das selbst schon durchgezogen und kann sagen, ob er das mit einer lokalen Kanzlei gemacht hat oder über einen Online-Dienst? Bin für Steuer- und Rechtsfragen in NRW ansässig, falls das relevant ist. Was habt ihr bezahlt, was war sinnvoll, was war Geldverschwendung?
August 2, 2026 um 11:51 a.m. Uhr #585
Lena HofmannTeilnehmerIch hab das vor zwei Jahren für meine UG gemacht. Lokale Kanzlei war bei mir okay, aber teuer – allein für den Gesellschaftervertrag hab ich fast 800 Euro bezahlt, und das war noch ohne Notar. Wenn du eine einfache Struktur hast (Einpersonen-GmbH oder ähnliches), reicht die Mustersatzung oft völlig aus. Das spart erheblich.
Notar kostet je nach Stammkapital nochmal was obendrauf, aber das ist gesetzlich festgelegt, da gibt’s keinen Spielraum. Was ich rückblickend anders machen würde: früher einen Steuerberater einbinden, weil die Frage GmbH vs. UG stark von deiner konkreten Einkommenssituation abhängt.
August 3, 2026 um 8:45 a.m. Uhr #586
Christoph MüllerTeilnehmerIch hab bei meiner GmbH-Gründung damals einen spezialisierten Dienstleister genutzt, weil mir lokale Kanzleien zu unübersichtlich in der Preisgestaltung waren. Bin dabei auf https://www.gedak.de gestoßen – die machen Gesellschaftsrechtskram für Selbständige und kleine Unternehmen, war zumindest für mich hilfreich als Orientierung was Unterlagen und Ablauf angeht.
Ansonsten stimme ich Lena zu: Mustersatzung ist bei unkomplizierten Fällen absolut ausreichend. Und der Tipp mit dem Steuerberater vorab ist Gold wert – ich hab das leider erst danach gemacht und dann nochmal nachbessern müssen.
August 4, 2026 um 2:52 p.m. Uhr #587
Thomas RichterTeilnehmerKurze Ergänzung noch: Achte darauf, dass du das Geschäftskonto schon vor der Handelsregistereintragung klärst. Manche Banken brauchen ewig, und du kannst das Stammkapital erst einzahlen wenn du das Konto hast – da hängt dann alles. Ich hab damals gut drei Wochen nur dafür verloren.
Und zur Frage GmbH vs. UG: wenn du das Stammkapital hast, würd ich direkt GmbH machen. Die UG hat diesen Ruf bei Geschäftspartnern, der manchmal nervt, und die Pflicht zur Rücklagenbildung ist auch lästig auf Dauer.
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