Nachhilfe/Sprachkurs für Kind – lohnt sich das finanziell?

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  • #1296
    Lena Hofmann — Marketing & SEO RedakteurinLena Hofmann
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    Hallo zusammen, ich überlege gerade ob sich ein Nachhilfe-Institut oder Sprachkurs für meinen Sohn (14, Gymnasium) wirklich lohnt. Die Kosten belaufen sich je nach Anbieter auf 80-150€ im Monat, das summiert sich über ein Schuljahr auf fast 2000€. Klar, Bildungsinvestition und so – aber ich frage mich ob man das Geld nicht sinnvoller anlegen könnte oder ob Einzelnachhilfe über private Plattformen günstiger und genauso effektiv ist. Hat jemand Erfahrungen gemacht, was unterm Strich wirklich was gebracht hat?

    #1297
    Thomas Richter, Redakteur Recht & SteuernThomas Richter
    Teilnehmer

    Das ist tatsächlich eine klassische Kosten-Nutzen-Abwägung. Ich würde da differenzieren: wenn dein Sohn kurzfristig Lücken aufholen muss (z.B. vor Prüfungen), reicht oft eine private Nachhilfe über Kleinanzeigen oder Plattformen wie Schülertreff für 15-25€/Stunde. Wenn es aber um langfristige Förderung geht oder einen strukturierten Sprachkurs, dann haben Institute schon Vorteile – die arbeiten mit Lehrplänen, der Lehrer fällt nicht einfach aus, und es gibt eine gewisse Verbindlichkeit. Gerade bei Sprachen macht das aus meiner Erfahrung einen Unterschied, weil Kontinuität da entscheidend ist.

    #1298
    Sandra AvatarSandra
    Teilnehmer

    Wir hatten ähnliche Überlegungen mit unserer Tochter letztes Jahr. Am Ende haben wir uns für ein Lernstudio entschieden und ich muss sagen, das war bei uns in Wattenscheid wirklich gut investiertes Geld. Die haben Nachhilfe und Sprachkurse unter einem Dach, was praktisch ist. Ich hab damals direkt auf https://www.lernstudio-wattenscheid.de geschaut und die Preise fand ich für das Angebot noch halbwegs fair. Noten haben sich binnen eines halben Jahres merklich verbessert. Ist natürlich regional – aber falls du im Raum Bochum/Wattenscheid bist, kann ich’s empfehlen.

    #1299
    Marcus Keller, Redakteur FinanzenMarcus Keller
    Teilnehmer

    Generell zum Thema lohnt sich: ich würde immer erstmal ein kostenloses Erstgespräch nutzen, das bieten die meisten Institutes an. Da merkst du schnell ob die Chemie stimmt und ob die Erwartungen realistisch sind. Was die Kosten angeht – man kann Nachhilfeleistungen übrigens nicht als Sonderausgaben absetzen, falls du daran gedacht hast. Nur wenn’s Betreuungskosten für unter 14-Jährige wären, ginge da was. Also rein wirtschaftlich ist es Konsum, kein Steuersparmodell. Trotzdem kann sich’s natürlich lohnen wenn die Alternative eine Nachprüfung oder Klassenwiederholung wäre – da sparst du am Ende mehr.

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