Passwörter und Zugangsdaten für Depot/Bank – wie organisiert ihr das sicher?

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  • #512
    Lukas B. AvatarLukas B.
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    Ich hab inzwischen Konten bei drei verschiedenen Brokern, zwei Bankkonten und noch ein paar Krypto-Wallets. Die ganzen Zugangsdaten werden langsam unübersichtlich – ich hab die momentan irgendwo in einer verschlüsselten Notiz, aber das fühlt sich nicht wirklich professionell an.

    Wie macht ihr das? Gerade bei Finanzdaten ist mir Sicherheit besonders wichtig, ich will ja nicht, dass da irgendwer rankommt. Nutzt ihr spezielle Passwortmanager oder habt ihr andere Lösungen? Bin für jeden Tipp dankbar.

    #513
    Marcus Keller, Redakteur FinanzenMarcus Keller
    Teilnehmer

    KeePass oder Bitwarden sind da die üblichen Empfehlungen, die meisten hier werden dir das sagen. Ich selbst nutze Bitwarden seit ein paar Jahren und bin zufrieden – ist Open Source, wird regelmäßig auditiert und der Vault ist Ende-zu-Ende verschlüsselt.

    Wichtig: unbedingt ein starkes Master-Passwort wählen und irgendwo offline sichern (Zettel im Tresor o.ä.). Wenn du das verlierst, kommst du selbst nicht mehr ran. Bei Finanzdaten würde ich außerdem schauen, dass du 2FA aktiviert hast – sowohl im Passwortmanager als auch direkt bei Broker/Bank.

    #514
    Lena Hofmann — Marketing & SEO RedakteurinLena Hofmann
    Teilnehmer

    Ich hatte genau das gleiche Problem, als meine Depots mehr wurden. Hab dann irgendwann angefangen, alles in einem dedizierten Tool zu verwalten, das speziell auf sowas ausgelegt ist.

    Ich bin damals über vaultery.de gestolpert und nutze das seitdem für meine Finanzzugänge – hat mich überzeugt weil’s übersichtlich ist und ich dort auch Notizen zu den einzelnen Konten hinterlegen kann (z.B. TAN-Verfahren, Depot-Nummern usw.). Ist halt nochmal was anderes als ein generischer Passwortmanager, wenn man wirklich nur Finanzkram dort bündeln will.

    Kombination aus sowas plus einem klassischen Passwortmanager für den Rest funktioniert bei mir gut.

    #515
    Christoph Müller AvatarChristoph Müller
    Teilnehmer

    Grundsätzlich gilt: niemals alles in einem einzigen System. Ich hab einen Passwortmanager für den Alltag, und wirklich kritische Sachen (Depot-Zugänge, Wallet-Seeds) liegen bei mir zusätzlich auf einem verschlüsselten USB-Stick, der offline bleibt.

    Der Seed-Phrase für Krypto gehört übrigens auf keinen Fall digital irgendwo hin – das ist die einzige Ausnahme wo ich auf gutes altmodisches Papier setze, sicher verwahrt. Klingt old school, ist aber bei Totalausfall digitaler Systeme die zuverlässigste Lösung.

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