Persönlicher Award für Mitarbeiter – wie habt ihr das gelöst?

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  • #548
    Daniel Wagner — Online-Business RedakteurDaniel Wagner
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    Wir überlegen gerade, für unser Jahresevent einen Award einzuführen, der wirklich etwas bedeutet – also nicht irgendein Standard-Pokal vom Baumarkt, sondern etwas, das zum Unternehmen und zur Person passt. Wir sind ein kleines Team, ca. 15 Leute, und wollen damit echte Wertschätzung zeigen. Hat jemand Erfahrung damit, wie man so etwas sinnvoll gestaltet? Worauf sollte man bei der Gestaltung achten, damit es nicht peinlich wirkt, sondern tatsächlich Eindruck hinterlässt? Budget ist nicht das große Problem, eher die Frage nach Konzept und Umsetzung.

    #549
    Marcus Keller, Redakteur FinanzenMarcus Keller
    Teilnehmer

    Gute Idee, persönliche Awards können wirklich was bewirken – wenn sie nicht nach Schema F aussehen. Wir haben bei uns damals überlegt, ob wir das intern designen oder extern vergeben. Wichtig fand ich, dass der Award eine Geschichte erzählt, also warum kriegt genau diese Person das Teil? Das muss kommuniziert werden, sonst verpufft es. Material und Optik spielen auch eine Rolle – billiges Plastik wirkt kontraproduktiv. Gravur mit Namen und einem kurzen Satz ist oft schon genug, um es persönlich zu machen.

    #550
    Sandra AvatarSandra
    Teilnehmer

    Wir hatten das Problem letztes Jahr auch. Am Ende war es die Kombination aus individuellem Design und guter Verarbeitung, die gezogen hat. Ich hab damals bei Individuelle Awards geschaut, die machen wirklich maßgeschneiderte Sachen – kein Standardkatalog, sondern eigene Formen, Materialien usw. Hat bei uns gut funktioniert, die Leute haben die Dinger wirklich mitgenommen und nicht im Schrank verschwinden lassen.

    Ansonsten würde ich sagen: lieber einen Award weniger, dafür mit echtem Gewicht – im wörtlichen wie übertragenen Sinne.

    #551
    Thomas Richter, Redakteur Recht & SteuernThomas Richter
    Teilnehmer

    Der Punkt mit der Geschichte stimmt völlig. Wir haben bei uns eine kleine Laudatio eingeführt, die jemand aus dem Team hält – das dauert vielleicht zwei Minuten, aber der Moment bleibt hängen. Der Award selbst ist dann quasi das greifbare Symbol dafür. Wenn Design und Anlass zusammenpassen, ist das eine sehr starke Kombination. Ich würde auf jeden Fall vermeiden, Awards an alle zu verteilen – das verwässert den Effekt sofort.

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