Retainer statt Einzelauftrag – wie regelt ihr das vertraglich?

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  • #1108
    Felix Herrmann AvatarFelix Herrmann
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    Ich arbeite seit nem Jahr projektbasiert als Freelancer (hauptsächlich Strategie/Beratung) und merke, dass einige Kunden mich eigentlich laufend brauchen. Ein Kunde hat jetzt konkret nach einem Retainer gefragt. Klingt erstmal gut, aber ich frag mich: wie rechnet ihr das ab? Festes Stundenbudget pro Monat, oder eher pauschal mit definierten Leistungen? Und was passiert wenn der Kunde das Budget nicht ausschöpft – verfällt das oder rollt es über? Wäre dankbar für eure Erfahrungen.

    #1109
    Thomas Richter, Redakteur Recht & SteuernThomas Richter
    Teilnehmer

    Ich mach das pauschal mit klar definierten Leistungen statt Stunden – viel weniger Diskussionen. Nicht genutztes Budget verfällt bei mir am Monatsende, das ist vertraglich festgehalten. Wichtig ist, dass du den Scope wirklich eng definierst, sonst weitet sich das schnell aus.

    #1110
    Lena Hofmann — Marketing & SEO RedakteurinLena Hofmann
    Teilnehmer

    Was Thomas sagt stimmt, aber ich würde noch ergänzen: schriftlicher Vertrag ist Pflicht, auch wenn’s ein Stammkunde ist. Ich hab mich damals etwas eingelesen, unter anderem hier – hat mir geholfen die Grundbegriffe zu sortieren bevor ich meinen ersten Retainer-Vertrag aufgesetzt hab.

    #1111
    Christoph Müller AvatarChristoph Müller
    Teilnehmer

    Stundenbudget mit Rollover hab ich einmal probiert – war ein Fehler, weil der Kunde dann im Dezember plötzlich alles auf einmal abrufen wollte. Lieber klar begrenzen. Und Kündigungsfrist nicht vergessen, mindestens 4 Wochen.

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