GBM-Forum — Geld · Business · Marketing › Foren › Business & Strategie › Solarcarport für Firmenparkplatz – was kostet das realistisch?
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Thomas Richter aktualisiert.
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September 12, 2026 um 10:18 a.m. Uhr #1065
Christoph MüllerTeilnehmerHallo zusammen, wir haben einen Firmenparkplatz mit ca. 20 Stellplätzen und überlegen schon länger, ob wir da Solarcarports draufsetzen lassen. Einerseits wäre das natürlich gut für unser Image (wir haben auch E-Ladesäulen geplant), andererseits bin ich mir bei den Kosten überhaupt nicht sicher. Was zahlt man da grob pro Stellplatz? Und lohnt sich das betriebswirtschaftlich überhaupt, also wann hat man sowas amortisiert? Hat jemand von euch sowas schon umgesetzt oder zumindest konkrete Angebote eingeholt?
September 13, 2026 um 3:03 p.m. Uhr #1066
Daniel WagnerTeilnehmerGrobe Hausnummer: je nach Ausstattung und Anzahl der Stellplätze rechnet man ungefähr mit 3.000 bis 6.000 Euro pro Parkplatz, manchmal auch mehr, wenn die Unterkonstruktion aufwändiger ist oder Ladesäulen direkt integriert werden sollen. Bei 20 Stellplätzen also irgendwo zwischen 60k und 120k+ – klingt viel, aber durch Einspeisevergütung plus Eigenverbrauch (gerade für Ladesäulen ideal) kommt man oft auf 8–12 Jahre Amortisation. Kommt natürlich auf euren Stromverbrauch an und ob ihr den Strom selbst nutzen könnt.
Auf jeden Fall lohnt es sich, mehrere Angebote einzuholen, die Preisunterschiede sind teils erheblich.
September 14, 2026 um 7:07 p.m. Uhr #1067
Lena HofmannTeilnehmerWir haben das vor zwei Jahren für unseren Standort durchgerechnet und am Ende auch umgesetzt. Ein Punkt der oft unterschätzt wird: das Material der Tragkonstruktion macht einen größeren Unterschied als gedacht – Stahl/Metall ist langlebiger, aber eben auch teurer in der Anschaffung. Ich hatte mir damals verschiedene Ausführungen angeschaut, u.a. über diese Seite hier zu solar carport metall – da war ganz gut erklärt, welche Konstruktionstypen es gibt und was die Vor- und Nachteile sind. Hat mir geholfen, im Gespräch mit Anbietern nicht komplett ahnungslos dazustehen.
Steuerlich übrigens interessant: die Anlage kann als Betriebsvermögen aktiviert und abgeschrieben werden, das solltet ihr mit eurem Steuerberater besprechen.
September 15, 2026 um 1:35 a.m. Uhr #1068
Thomas RichterTeilnehmerNoch ein Tipp aus eigener Erfahrung: fragt unbedingt beim zuständigen Netzbetreiber an, bevor ihr plant. Die Einspeisebedingungen und Netzanschlusskapazitäten können lokal sehr unterschiedlich sein und im schlimmsten Fall euer Konzept komplett über den Haufen werfen. Wir hatten da anfangs Überraschungen erlebt. Außerdem würde ich KfW-Förderung und eventuell Landesförderungen prüfen, das kann die Wirtschaftlichkeit nochmal deutlich verbessern.
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