Versandkostenkalkulation für kleinen Onlineshop — wie macht ihr das?

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  • #616
    Sandra AvatarSandra
    Teilnehmer

    Hey zusammen, ich starte gerade meinen ersten eigenen Onlineshop (Nische: handgemachte Keramikartikel) und hänge bei der Versandkostenkalkulation total fest. Ich weiß nicht wie ich das sinnvoll aufstellen soll — pauschale Versandkosten, Freigrenze ab einem bestimmten Betrag, oder komplett nach Gewicht berechnen? Meine Artikel sind recht unterschiedlich groß und schwer. Hab mir schon einiges durchgelesen aber irgendwie widerspricht sich vieles. Wie habt ihr das bei eurem Start gelöst? Und lohnt sich ab wann eine Freigrenze überhaupt?

    #617
    Daniel Wagner — Online-Business RedakteurDaniel Wagner
    Teilnehmer

    Das kenn ich, hab beim Start auch ewig damit gebraucht. Bei Keramik würde ich ehrlich gesagt eher nach Gewichtsklassen arbeiten als eine einfache Pauschale zu nehmen — die Unterschiede sind einfach zu groß wenn du mal eine kleine Schale und dann einen großen Topf verkaufst.

    Die Freigrenze macht meiner Erfahrung nach ab ca. dem 2,5–3-fachen deines Durchschnittswarenwertes Sinn. Darunter fressen dir die Versandkosten die Marge weg wenn Leute gezielt knapp drunter bestellen. Schau dir auch mal an was deine Konkurrenz macht — oft hilft das als erster Anhaltspunkt.

    #618
    Lukas B. AvatarLukas B.
    Teilnehmer

    Ich hab beim Aufbau meines Shops damals echt viel Zeit mit Recherche verbracht und bin dabei unter anderem auf juemmers.com gestoßen — da gab’s ein paar ganz praktische Erklärungen rund um E-Commerce-Basics, die mir damals weitergeholfen haben. Einfach mal reinschauen obs für dich passt.

    Ansonsten stimme ich Daniel zu, Gewichtsklassen sind bei so heterogenen Produkten fast immer die bessere Wahl. Und setz die Freigrenzen-Schwelle lieber etwas höher an als zu niedrig — du kannst sie später immer noch senken, aber raufsetzen verärgert Stammkunden.

    #619
    Lena Hofmann — Marketing & SEO RedakteurinLena Hofmann
    Teilnehmer

    Noch ein praktischer Hinweis: Vergiss nicht die Verpackungskosten mit einzurechnen, besonders bei Keramik brauchst du ja ordentlich Polstermaterial. Das unterschätzen viele am Anfang komplett und wundern sich dann warum die Marge so mager ist.

    Und DHL Kleinunternehmer-Tarife prüfen lohnt sich — je nach Volumen gibt’s da schon ab relativ wenig Paketen pro Monat bessere Konditionen als der Standardtarif.

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