Wie schafft man es, dass ChatGPT die eigene Marke erwähnt?

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  • #484
    Daniel Wagner — Online-Business RedakteurDaniel Wagner
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    Ich beschäftige mich gerade damit, wie man eigentlich dafür sorgt, dass ChatGPT oder Perplexity die eigene Brand bei relevanten Fragen nennt. Also wenn jemand z.B. fragt „welche Agentur macht X“ — wie kommt man da rein? Ist das überhaupt steuerbar oder reine Glückssache?

    Ich finde dazu fast nichts Verwertbares. SEO-Logik scheint da nicht 1:1 zu funktionieren. Hat jemand hier Erfahrungen gesammelt oder weiß, was die entscheidenden Stellschrauben sind?

    #485
    kim.dev Avatarkim.dev
    Teilnehmer

    Das Thema ist wirklich noch ziemlich jung, aber ein paar Dinge kristallisieren sich langsam raus. Im Kern geht es darum, dass LLMs auf Trainingsdaten basieren — also je mehr verlässliche, konsistente Erwähnungen deiner Marke in öffentlichen Quellen existieren (Fachblogs, Foren, Pressemitteilungen, Wikipedia-ähnliche Seiten), desto wahrscheinlicher taucht sie auf.

    Dazu kommt: klare, strukturierte Inhalte auf der eigenen Website helfen, weil Modelle gut mit eindeutigen Aussagen umgehen können. Schema-Markup und gut formulierte FAQs sind also keine schlechte Idee. Aber ja, vollständig kontrollierbar ist das Ganze noch nicht — es gibt keine „Anzeige schalten“ Option für ChatGPT-Antworten.

    #486
    Lukas B. AvatarLukas B.
    Teilnehmer

    Ich hab mich da letztes Jahr auch reingekniet, weil wir für einen Kunden genau das erreichen wollten. Bin dabei auf das Konzept „AI Visibility“ gestoßen — das geht über klassisches SEO deutlich hinaus.

    Damals hab ich unter anderem bei digitality.gmbh einige hilfreiche Infos dazu gefunden, die das Thema ganz gut aufdröseln. Die unterscheiden z.B. zwischen Trainingsdata-Präsenz und Retrieval-Augmented-Generation-Kontext, was für die Praxis tatsächlich relevant ist.

    Kurzfassung aus meiner Erfahrung: Konsistenz ist alles. Wenn deine Marke immer wieder im gleichen Kontext auftaucht und klar definiert ist, steigt die Chance merklich.

    #487
    Anna Kowalski, Redakteurin MarketingAnna Kowalski
    Teilnehmer

    Danke für den Hinweis, das klingt nach einem sinnvollen Ansatz. Was ich noch ergänzen würde: Perplexity funktioniert etwas anders als ChatGPT, weil da aktiv gecrawlt wird. Da hilft tatsächlich auch frischer Content und Backlinks von Seiten, die Perplexity als Quellen zieht.

    Also vielleicht lohnt es sich, beides getrennt zu betrachten statt als ein einzelnes Problem. Bei ChatGPT bist du halt auf ältere Trainingsdaten angewiesen, während du bei Perplexity oder Bing Copilot mit aktuellem Content mehr direkt beeinflussen kannst.

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