GBM-Forum — Geld · Business · Marketing › Foren › Geld & Finanzen › Zahnzusatzversicherung als Benefit für Mitarbeiter anbieten – wie?
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Christoph Müller aktualisiert.
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Oktober 9, 2026 um 9:50 p.m. Uhr #1212
Daniel WagnerTeilnehmerHallo zusammen, wir haben ein kleines Team von 12 Leuten und überlegen gerade, wie wir uns als Arbeitgeber attraktiver machen können. Gehaltserhöhungen sind grad nicht drin, aber ich möchte trotzdem was tun. Jetzt ist der Gedanke aufgekommen, eine Zahnzusatzversicherung als betrieblichen Benefit anzubieten – also entweder komplett vom Unternehmen bezahlt oder zumindest bezuschusst.
Hat das jemand schon so gemacht? Gibt es da steuerliche Vorteile für uns als Arbeitgeber? Und wie findet man raus, welcher Tarif überhaupt sinnvoll ist, wenn man das für mehrere Leute gleichzeitig abschließen will?
Oktober 10, 2026 um 6:24 p.m. Uhr #1213
Lena HofmannTeilnehmerDas ist eine sehr sinnvolle Idee, gerade weil Zahnersatz einer der teuersten Bereiche ist, bei dem die gesetzliche Kasse einfach nicht ausreicht. Steuerlich läuft das meistens über den Sachbezug – bis 50 Euro monatlich pro Mitarbeiter sind lohnsteuerfrei, wenn du die Prämien direkt an den Versicherer überweist. Das sollte für eine vernünftige Zahnzusatz dicke reichen.
Groupverträge oder Rahmenverträge über den Arbeitgeber gibt’s bei einigen Versicherern, aber da variiert die Qualität stark. Am besten erstmal schauen, was die Tarife wirklich leisten – also Wartezeiten, Erstattungsgrenzen im ersten Jahr usw. Das steht leider oft im Kleingedruckten.
Oktober 11, 2026 um 8:59 a.m. Uhr #1214
Anna KowalskiTeilnehmerWir haben das vor zwei Jahren ähnlich gemacht, auch kleines Team. Was ich dir empfehlen kann: Bevor du direkt bei einer Versicherung anfragst, schau dir erst mal unabhängige Vergleiche an, damit du weißt was du willst.
Ich hab damals zur Orientierung die Zahnzusatzversicherung Testsieger Übersicht genutzt – war ganz hilfreich um einen ersten Überblick zu kriegen, welche Tarife wirklich gut abschneiden. Danach hab ich gezielt bei zwei Anbietern nachgefragt ob die auch Firmenkonditionen haben.
Am Ende haben wir einen Tarif über einen unabhängigen Makler abgeschlossen, der hat uns auch nochmal bei der steuerlichen Seite geholfen.
Oktober 12, 2026 um 11:57 p.m. Uhr #1215
Christoph MüllerTeilnehmerNoch ein praktischer Hinweis: Fragt unbedingt nach, ob Mitarbeiter die Versicherung ohne Gesundheitsprüfung bekommen können. Das ist bei Gruppenverträgen oft möglich und ein riesiger Vorteil gegenüber privaten Einzelabschlüssen, gerade wenn jemand im Team schon Vorerkrankungen hat.
Außerdem würde ich die Mitarbeiter vorher kurz fragen ob das überhaupt gewünscht ist – manche haben schon eine eigene Police und würden lieber ein anderes Benefit nehmen. Klingt trivial, spart aber Frust.
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