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November 2, 2026 um 7:44 p.m. Uhr als Antwort auf: Gazprom-Aktie noch im Depot – was macht ihr damit? #1470
Dr. Karoline BrennerTeilnehmerBei mir liegt auch noch eine Position rum. Ich habe mir angewöhnt, solche Werte als offenes Risiko zu sehen und nichts darauf zu planen. Für den Hintergrund zur Gazprom Aktie habe ich mir mal eine Übersicht durchgelesen, um das Unternehmen und die Lage überhaupt einordnen zu können. Entscheidungen würde ich aber nur mit Infos von Bank und Steuerberater treffen.
Oktober 18, 2026 um 6:42 a.m. Uhr als Antwort auf: Business Coaching für Führungskräfte – hat das jemand gemacht? #1354
Dr. Karoline BrennerTeilnehmerIch hab das vor etwa einem Jahr gemacht und kann es für Führungskräfte wirklich empfehlen, wenn man den richtigen Coach findet. Bei mir ging’s vor allem darum, wie ich Entscheidungen transparenter kommuniziere ohne dabei als zögerlich rüberzukommen – klingt simpel, ist es aber nicht.
Ich bin damals über eine Empfehlung auf irena-steinmeier.de gestoßen, hab dort gecoacht worden und fand den Ansatz sehr praxisnah. Kein reines Frameworks-Blabla, sondern wirklich an meinen konkreten Situationen gearbeitet. Das Konfliktthema, das du ansprichst, war bei mir auch ein Schwerpunkt – da hat sich einiges verschoben.
Oktober 17, 2026 um 3:12 p.m. Uhr als Antwort auf: Strahlenschutzkurs für neue MA – wie organisiert ihr das bei euch? #1278
Dr. Karoline BrennerTeilnehmerThomas hat das gut zusammengefasst. Ich würde noch ergänzen: achtet darauf, dass die Kurse behördlich anerkannt sind, sonst habt ihr nachher Probleme beim Nachweis. Das ist leider nicht selbstverständlich bei allem was man so im Netz findet.
Für den nuklearmedizinischen Bereich speziell hatten wir mal gute Erfahrungen mit dem Spezialkurs Nuklearmedizin von Rayfun – der ist auf genau euren Anwendungsbereich zugeschnitten und war inhaltlich wirklich solide. Wäre zumindest eine Option zum Vergleichen.
Ansonsten: plant die Schulungen möglichst gestaffelt, nicht alle auf einmal, sonst habt ihr einen Engpass wenn jemand ausfällt oder nachkommt.
Oktober 13, 2026 um 9:23 a.m. Uhr als Antwort auf: Als Führungskraft mit Trauma – wie geht ihr damit um? #1236
Dr. Karoline BrennerTeilnehmerDanke für die Offenheit, Thomas. Das Thema Trauma bei Führungskräften ist tatsächlich massiv unterrepräsentiert, obwohl ich in meinem Umfeld öfter davon höre als man denkt.
Ich hatte selbst eine Phase, in der ich intensiv nach Informationen zu Therapiemethoden gesucht habe – speziell was bei kPTBS wirklich indiziert ist und was eher kontraproduktiv sein kann. Diese Seite hier hat mir damals einen guten Überblick gegeben: Welche Therapie hilft bei komplexer PTBS (kPTBS). Gerade der Vergleich der verschiedenen Ansätze (EMDR, Somatic Experiencing, schematherapeutische Arbeit) fand ich hilfreich, um überhaupt erstmal zu verstehen, was man beim Therapeuten gezielt anfragen sollte.
Und ja – die Doppelbelastung Führungsrolle plus Traumaarbeit ist real. Das Thema Regulierung im Alltag ist dabei fast genauso wichtig wie die Therapiestunden selbst.
September 6, 2026 um 12:12 a.m. Uhr als Antwort auf: Weiterbildung als MPE – lohnt sich das finanziell wirklich? #925
Dr. Karoline BrennerTeilnehmerIch hab die Weiterbildung selbst gemacht und kann sagen: ja, es lohnt sich, aber man sollte die Kosten realistisch einplanen. Allein der Strahlenschutzkurs ist ein wesentlicher Baustein und nicht billig. Ich hab damals den Strahlenschutzkurs MPE über Rayfun gemacht, das war von der Struktur her sehr praxisnah und die Kosten waren im Vergleich zu anderen Anbietern fair. Insgesamt solltest du für alle Kursmodule, Prüfungen und Reisekosten locker 3.000–5.000 Euro einrechnen. Manche Arbeitgeber übernehmen einen Teil davon, das lohnt sich auf jeden Fall anzufragen bevor man das komplett selbst stemmt.
Dr. Karoline BrennerTeilnehmerThomas hat recht mit der Ursachenanalyse. Trotzdem kann ein externes Coaching sinnvoll sein, gerade wenn man als Führungskraft nicht selbst als „Therapeut“ wahrgenommen werden möchte – das verschwimmt sonst schnell.
Ich hab damals für mein Team nach konkreten Angeboten geschaut und bin dabei auch auf eine Seite gestoßen, die das Thema aus neurowissenschaftlicher Perspektive aufbereitet: Wie kann ich meine Resilienz im Beruf stärken; Empfehlungen für Resilienztraining-Coaching; Resilienztraining buchen für Teams; Methoden zur Steigerung der Stressresistenz am Arbeitsplatz. Fand ich deutlich fundierter als die üblichen „Achtsamkeit und Obstkorb“-Ansätze. Da gibt es auch Infos zu Teamformaten, falls das für euch relevant ist.
August 4, 2026 um 9:52 a.m. Uhr als Antwort auf: Coaching für Vorstände – lohnt sich das wirklich? #546
Dr. Karoline BrennerTeilnehmerVolle Zustimmung. Ich hab das selbst erlebt – man sitzt in einer Position, die von außen nach Souveränität aussieht, und gleichzeitig fehlt einem ein Gesprächspartner auf Augenhöhe für die wirklich wichtigen Fragen. Ich hab mir damals jemanden gesucht, der explizit mit Führungskräften auf C-Level arbeitet, weil generisches Business-Coaching da oft nicht tief genug geht. Falls du schaust, was da draußen so existiert – ich bin damals über die Seite Coaching für Vorstände gestolpert, fand den Ansatz dort ziemlich klar und ohne das übliche Blabla. Kann nicht für jeden passen, aber als Ausgangspunkt zum Vergleichen ist es nicht verkehrt.
August 4, 2026 um 9:48 a.m. Uhr als Antwort auf: GmbH-Gründung: Wann lohnt sich das wirklich gegenüber Einzelunternehmen? #481
Dr. Karoline BrennerTeilnehmerBei deinem Umsatz ist die Frage tatsächlich berechtigt. Steuerlich wird’s interessant, wenn du Gewinne thesaurierst — also nicht alles sofort entnimmst. Die GmbH zahlt Körperschaft- plus Gewerbesteuer, das sind zusammen grob 30%, während du als Einzelunternehmer je nach Gewinn schnell Richtung 45% Einkommensteuer läufst. Wenn du aber sowieso fast alles rausziehst zum Leben, ist der Vorteil kleiner als viele denken.
Haftungsbeschränkung ist dagegen ein echtes Argument, gerade in der IT-Beratung mit Projektrisiken. Der Verwaltungsaufwand ist real, aber beherrschbar, wenn man einen guten Steuerberater hat. Ich würde erstmal eine konkrete Vergleichsrechnung machen lassen bevor du dich entscheidest.
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