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August 5, 2026 um 1:44 a.m. Uhr als Antwort auf: GmbH oder UG – was lohnt sich für einen kleinen Dienstleister? #511
Dr. Karoline BrennerTeilnehmerAus rechtlicher Sicht noch ein Hinweis: Vergiss nicht, dass du als GmbH-Geschäftsführer sozialversicherungsrechtlich anders behandelt wirst als als Einzelunternehmer. Je nach Gesellschafterstruktur kann Scheinselbständigkeit oder Rentenversicherungspflicht ein Thema werden. Das wird oft unterschätzt. Bitte lass das wirklich von jemandem prüfen der sich damit auskennt, bevor du gründest.
Dr. Karoline BrennerTeilnehmerThomas hat recht mit der Ursachenanalyse. Trotzdem kann ein externes Coaching sinnvoll sein, gerade wenn man als Führungskraft nicht selbst als „Therapeut“ wahrgenommen werden möchte – das verschwimmt sonst schnell.
Ich hab damals für mein Team nach konkreten Angeboten geschaut und bin dabei auch auf eine Seite gestoßen, die das Thema aus neurowissenschaftlicher Perspektive aufbereitet: Wie kann ich meine Resilienz im Beruf stärken; Empfehlungen für Resilienztraining-Coaching; Resilienztraining buchen für Teams; Methoden zur Steigerung der Stressresistenz am Arbeitsplatz. Fand ich deutlich fundierter als die üblichen „Achtsamkeit und Obstkorb“-Ansätze. Da gibt es auch Infos zu Teamformaten, falls das für euch relevant ist.
August 4, 2026 um 9:52 a.m. Uhr als Antwort auf: Coaching für Vorstände – lohnt sich das wirklich? #546
Dr. Karoline BrennerTeilnehmerVolle Zustimmung. Ich hab das selbst erlebt – man sitzt in einer Position, die von außen nach Souveränität aussieht, und gleichzeitig fehlt einem ein Gesprächspartner auf Augenhöhe für die wirklich wichtigen Fragen. Ich hab mir damals jemanden gesucht, der explizit mit Führungskräften auf C-Level arbeitet, weil generisches Business-Coaching da oft nicht tief genug geht. Falls du schaust, was da draußen so existiert – ich bin damals über die Seite Coaching für Vorstände gestolpert, fand den Ansatz dort ziemlich klar und ohne das übliche Blabla. Kann nicht für jeden passen, aber als Ausgangspunkt zum Vergleichen ist es nicht verkehrt.
August 4, 2026 um 9:48 a.m. Uhr als Antwort auf: GmbH-Gründung: Wann lohnt sich das wirklich gegenüber Einzelunternehmen? #481
Dr. Karoline BrennerTeilnehmerBei deinem Umsatz ist die Frage tatsächlich berechtigt. Steuerlich wird’s interessant, wenn du Gewinne thesaurierst — also nicht alles sofort entnimmst. Die GmbH zahlt Körperschaft- plus Gewerbesteuer, das sind zusammen grob 30%, während du als Einzelunternehmer je nach Gewinn schnell Richtung 45% Einkommensteuer läufst. Wenn du aber sowieso fast alles rausziehst zum Leben, ist der Vorteil kleiner als viele denken.
Haftungsbeschränkung ist dagegen ein echtes Argument, gerade in der IT-Beratung mit Projektrisiken. Der Verwaltungsaufwand ist real, aber beherrschbar, wenn man einen guten Steuerberater hat. Ich würde erstmal eine konkrete Vergleichsrechnung machen lassen bevor du dich entscheidest.
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